projekte

RÜCKBLICKE & STIMMEN

Wir sind überzeugt, dass die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis nur eine WIN-WIN-Situation sein kann. Daher unterstützen wir gerne Projekte und wissenschaftliche Arbeiten von Schüler:innen und Student:innen. Besonders freuen wir uns über Rückblicke und Stimmen der an den Projekten Beteiligten.

EU4GREEN

Luka KUSTURA, Betriebsleiter-Stellvertreter

„Für mich war es eine sehr spannende Angelegenheit, an diesem internationalen Projekt teilnehmen zu dürfen. In Serbokroatisch abwassertechnische Themen vorzutragen, war eine ganz neue Erfahrung.“

Im Rahmen des EU4GREEN-Projekts wurde in Belgrad eine Fachveranstaltung zur Weiterbildung von Anlagenbetreibern aus dem Westbalkan (Serbien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Nordmazedonien und Albanien) durchgeführt.

Ziel war es, praxistaugliche Ansätze zur Stabilisierung und Optimierung des Kläranlagenbetriebs zu vermitteln und den Austausch zwischen den Betreibern zu stärken.

Unser Luka Kustura präsentierte in Belgrad dabei Inhalte aus der betrieblichen Praxis mit Fokus auf die Organisationsstruktur eines Abwasserverbandes sowie das Verwalten und Überwachen von Indirekteinleitern. Im ersten Teil wurde die wasserrechtliche Einbettung eines Verbandes, die klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten sowie die Bedeutung standardisierter Abläufe für eine effektive Betriebsführung dargestellt.

Im weiteren Verlauf lag der Schwerpunkt auf den Auswirkungen von Indirekteinleitern als wesentlicher Einflussfaktor auf den Anlagenbetrieb. Anhand praxisnaher Beispiele wurde aufgezeigt, wie industrielle Einleitungen zu Belastungsspitzen, Hemmungen in der biologischen Stufe und Veränderungen der Schlammstruktur führen können, was sich direkt auf Prozessstabilität, Ablaufqualität und Betriebskosten auswirkt.

Im Zentrum stand dabei ein klarer Ansatz: strukturiertes Monitoring, konsequente Erfassung und Bewertung von Einleitern, die Festlegung und Durchsetzung von Grenzwerten sowie eine proaktive Abstimmung mit den Betrieben. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Prävention, um Störungen frühzeitig zu vermeiden und die Anlagenleistung langfristig abzusichern.

Die Präsentation wurde in serbokroatischer Sprache gehalten und ermöglichte einen direkten und praxisorientierten Austausch mit den Teilnehmern.

Zum Projekt EU4GREEN

TEAM-EVENT MIT ENTWICKLUNGSRAUM

Regina SCHNAITTER
Coach für Persönlichkeitsentwicklung und Teambuilding
www.entwicklungsraum.co.at

„Das Ziel des Team-Events war ein besseres Kennenlernen in lockerer Atmosphäre, die Verbesserung der gegenseitigen Beziehungsebene, die Lösungs- und Umsetzungskompetenz im Team zu stärken und gemeinsame Erlebniswerte zu schaffen.“

Ja, wir haben es wieder getan. Auch im Jahr 2024 haben wir an unserem Teamgeist gearbeitet und ein Team-Event gebucht. Gemeinsame außergewöhnliche Erlebnisse mit bleibendem Wert sollten es sein. Die Aufgaben, die an das gesamte Team des AWV gestellt wurden, waren nicht ohne. 

An drei aufeinanderfolgenden Workshops standen Spaß und der gemeinsame Erfolg im Vordergrund. Verschiedene Herausforderungen waren in kleinen und in großen Teams zu bewältigen. Gemeinsam ein Ziel zu erreichen, stand immer im Fokus. 

Bei der Übung „Soziogramm“ wurden mit ungewöhnlichen Fragen Gemeinsamkeiten im Team gefunden, wodurch das Zugehörigkeitsgefühl zur Gruppe gestärkt wurde. Das „Wertekreuz“ machte in kurzer Zeit Teamdynamiken sichtbar, die darauf beruhen, welche Werte den Menschen wichtig sind. Das Weiterkommen mit den „Teamskiern“ erforderte den Rhythmus im Team zu finden. Eine gute Kommunikation im Team war hier natürlich unerlässlich. Sich blind von einem anderen Teammitglied führen zu lassen und diesem Vertrauen zu schenken, war die Herausforderung beim „Blindparcours“. 

Die große „Schatz-Bergung“ war letztendlich die finale Herausforderung: Schafft es das Team mit den zur Verfügung gestellten Materialien und strengen Regeln einen Schatz mitten aus dem Klärbecken zu holen? Diese Aufgabe erschien zu Beginn unlösbar. Teamarbeit, Kreativität, handwerkliches Geschick und viel Mut führten dann tatsächlich zum Erfolg.

Dem Team des AWV gebührt wahrlich großer Respekt und die Zusammenfassung dieses Team-Events kann nur lauten: „Teamwork makes the dream work“ oder „Never change a winning team!“

Ein Team - ein Ziel

Myriam GLATZ & Elisabeth GÖRGL

„Es war ein Vergnügen mit euch und für euch zu arbeiten. Die offene Art und die Neugier auf Neues, gemeinsam mit der Bereitschaft, betriebsfremden Personen umfassende Einblicke zu gewähren, haben wirklich großen Spaß gemacht und wir konnten enorm viel aus diesem Projekt mitnehmen! Außerdem gab es auch immer etwas zu lachen!“

Praxisprojekt an der Sigmund Freud Privatuniversität in Kooperation mit ARGE Bildungsmanagement GmbH, 2023

Im Rahmen unseres Universitätslehrgangs für Coaching, Organisations- und Personalentwicklung durften wir im zweiten und dritten Semester ein Praxisprojekt zum Thema „Ein Team – ein Ziel“ mit den Mitarbeitenden des AWV Welser Heide durchführen.

Ziel war es, alle an einen Tisch zu bringen und als Team daran zu arbeiten, fit für die Zukunft zu sein und die anstehenden Veränderungen gut bewältigen zu können.

In einer eigenen für den AWV designten Workshop – Reihe konnten wir viele Themen transparent machen, die Kommunikation verbessern und von den Mitarbeitenden einholen, wo sie Hürden sehen oder auch ganz konkreten Bedarf an Maßnahmen haben.

Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und konnten unsere Workshops mit viel Beteiligung des Teams und der Geschäftsführerin durchführen. Die Mitarbeitenden waren eifrig dabei und haben einen großen Teil dazu beigetragen, dass unser Projekt ein schöner Erfolg wurde.

An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich für diese Möglichkeit bedanken!

Frachtenbasierte Messwertkontrolle vom Gesamtphosphor am Beispiel einer kommunalen Abwasserreinigungsanlage

Luka KUSTURA

„Vom Praktikum zur Leidenschaft, von der Diplomarbeit zur Karriere – beim Abwasserverband Welser Heide wurde mein Interesse für Abwasser zu meinem Beruf.“

Abschlussarbeit an der Werkmeisterschule für Berufstätige im Wirtschaftsförderungsinstitut der Wirtschaftskammer NÖ, Fachrichtung Technische Chemie und Umwelttechnik, 2023

Die frachtenbasierte Phosphorbilanz ist eine Methode zur Erfassung des Phosphorgehalts im Abwässern und anderen wässrigen Medien. Sie bezieht sich auf die Bestimmung der Phosphorfracht, die durch das Abwasser oder andere wässrige Medien transportiert wird. Ziel der Methode ist es, den Phosphoreintrag in die Umwelt zu minimieren, um das Auftreten von Umweltproblemen wie Eutrophierung zu verhindern. In dieser Arbeit wird eine frachtenbasierte Messwertkontrolle der kommunalen Kläranlage in Kappern mittels herausextrahierter Werte durchgeführt. Durch eine Bilanzierung wird die Genauigkeit der Messsonden überprüft. Der Umfang dieser Arbeit beinhaltet auch die Verfahrenstechnik einer Kläranlage und es wird auf die einzelnen Reinigungsstufen detailliert eingegangen.

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